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Oberlin, Gerhard

Stille zwischen den Meeren

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Gedichte

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Nach zwei vielbeachteten Lyriksammlungen stellt Oberlin mit diesem Gedichtzyklus sein drittes Buch vor, das von der Thematik her vielleicht sein einheitlichstes ist und die Bezeichnung Zyklus daher in besonderem Maße verdient. Will man bei Lyrik überhaupt von Thema sprechen, so ließe sich bei diesem Band wohl sagen, dass sein Gegenstand "Melancholie der Neuzeit" heißt. Zwei große kulturgeschichtliche Dokumente sind ihm dabei stets gegenwärtig: das Alte Testament der Bibel und Albrecht Dürers Kupferstich "Melencolia I". Oberlin sieht den zeitgenössischen Menschen in der Situation des Epochenübergangs, im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur, zwischen conditio humana und dem Bewusstsein, das sich leicht in eine lebensfeindliche planerische Ferne verliert und das geboten Menschliche darüber negiert. Das Titelgedicht des Bandes wirft die Frage auf: »Wohin stürzte der gefallene Engel?«, und es endet mit den Versen:

»Endlich: überzählig sein zwischen den Meeren –
Wenn die Augen ausufern und verschwimmen
ist nur ein Augenblick Zeit
überzuwechseln in die Arche Zukunft.«



ISBN 978-3-925177-30-9
Klappenbroschur, 92 Seiten, s/w Bilder, 14,4 x 20,8 cm
8,00 € (D)/8,30 € (A)

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Gerhard Oberlin, geboren 1950 in Freiburg im Breisgau, studierte von 1971-1976 Germanistik, Anglistik und Theologie an den Universitäten Freiburg und Tübingen.

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